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Wie wird die Alzheimer-Krankheit behandelt?

In den letzten Jahren sind erhebliche Fortschritte bei der Behandlung der Alzheimer-Krankheit mit Medikamenten erzielt worden. So ist es heute möglich, das Fortschreiten der Symptome für eine gewisse Zeit zu verzögern. Dennoch gibt es leider derzeit keine Möglichkeit der Heilung.

Die Behandlung umfasst auch nichtmedikamentöse Maßnahmen, die zum Ziel haben, die Situation des Patienten, seiner Angehörigen und Betreuer zu verbessern. Besonders wichtig ist es, vorhandene Fähigkeiten des Betroffenen zu fördern und Begleiterscheinungen der Krankheit zu lindern.

Behandlung mit Medikamenten

Behandlung der Demenz

Zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit stehen einige Medikamente zur Verfügung, die in frühen oder mittleren Krankheitsstadien eingesetzt werden. Sie schlagen aber nicht bei jedem Betroffenen gleich gut an und werden unterschiedlich vertragen.

Daher wird der behandelnde Arzt Wirkungen und Nebenwirkungen sehr sorgfältig beobachten und in jedem Einzelfall entscheiden, ob und in welcher Art die Behandlung fortgeführt wird.

Folgende Medikamentengruppen stehen zur Verfügung:

  • Neuere Medikamente, die einen Mangel des Überträgerstoffs Acetylcholin im Gehirn ausgleichen
  • Schon länger eingeführte Medikamente mit unterschiedlichen Wirkprinzipien

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Behandlung von Grund- und Begleiterkrankungen

Häufig liegt bei den Patienten eine Kombination mit weiteren Demenzformen vor, insbesondere mit Durchblutungsstörungen des Gehirns. Solche Erkrankungen können die Alzheimer-Krankheit verschlechtern oder komplizieren.

Daher kommt der Behandlung solcher Grund- und Begleiterkrankungen eine große Bedeutung zu. Dazu gehören beispielsweise eine Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, eine Zuckerkrankheit oder eine Depression.

Mehr zur Behandlung von Begleitproblemen ...

Weitere Maßnahmen

Wie erleben Angehörige und Betroffene die Krankheit? Wie viel darf man dem Erkrankten abfordern? Wie geht man mit emotionalen Veränderungen um? Dies sind wichtige Aspekte der Erkrankung, die von allen Beteiligten gemeinsam angegangen werden müssen.

Alzheimer-Kranke, ihre Angehörigen und Betreuer können von Maßnahmen enorm profitieren, die vorhandene Leistungsreserven und die Einbindung des Betroffenen in sein soziales Umfeld fördern.

Zu den Zielen solcher Maßnahmen zählen:

  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Bewältigung von Problemverhalten
  • Förderung der noch vorhandenen Hirnleistung
  • Hilfestellungen im Alltag, z. B. in Bezug auf Wohnung, Finanzen, Pflege

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