Inhalt
Was ist Lebensqualität?
Gesundheit bedeutet nicht nur ein Fehlen von Krankheit, zur Gesundheit gehört nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO ein vollständiges geistiges, körperliches und soziales Wohlbefinden - also das, was die Lebensqualität des Einzelnen ausmacht.
Für jeden Menschen bedeutet Lebensqualität etwas anderes. Einigkeit besteht aber bei den meisten Menschen darüber, dass die Lebensqualität von folgenden Faktoren abhängt:
- körperlicher und geistiger Zustand,
- Beschwerden durch eine Krankheit oder ihre Behandlung,
- das seelische Befinden,
- soziale Beziehungen,
- ein harmonisches Zusammenleben,
- die materiellen Verhältnisse
- und die Umgebung, in der man lebt.
Beim Pflegenden ist zudem bedeutsam, ob er Unterstützung von seiner Familie erfährt, ob er überhaupt noch Zeit für Familie und Freunde und auch für sich selbst findet, für seine Erholung und seine Interessen.
Für die Lebensqualität des Erkrankten ist es wichtig, dass er mit Respekt behandelt wird und seine verbleibenden Fähigkeiten gefördert werden.
Eine gute Behandlung verbessert die Lebensqualität
Bei der Behandlung der Alzheimer-Erkrankung versucht man, je nach Stadium, verschiedene Ziele zu erreichen. Anfangs steht im Vordergrund, die Gedächtnis- und Denkfunktion zu verbessern bzw. eine Verschlechterung hinauszuzögern und das Auftreten neuer ernster Beschwerden zu verzögern. Im weiteren Verlauf kommt es darauf an, Verhaltensauffälligkeiten wie Depression und Unruhe zu reduzieren. Um dies zu erreichen, setzt man Medikamente ein, aber auch verhaltenstherapeutische Maßnahmen beim Erkrankten und bei den Pflegenden kommen zum Einsatz. Letztlich ist eine Behandlung gut, wenn sie die Lebensqualität verbessert, und zwar bei den Alzheimer-Kranken wie auch bei den Pflegenden.