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Medikamentöse und nicht medikamentöse Behandlung
Behandlung mit Medikamenten: Auch für die Pflegenden eine Entlastung
Zur Behandlung der Alzheimer-Demenz stehen einige Medikamente zur Verfügung. Nicht jeder Kranke reagiert gleich gut darauf, und die Medikamente werden unterschiedlich gut vertragen.
Obwohl das Fortschreiten der Demenz-Symptome für eine gewisse Zeit verzögert werden kann, ist eine Heilung derzeit nicht möglich. Alltagsfähigkeiten bleiben bei den behandelten Patienten länger erhalten und die Pflegebedürftigkeit tritt später ein. Dies bedeutet auch für die Pflegenden eine Entlastung.
Der behandelnde Arzt wird die für den Patienten beste individuelle Therapie auswählen und den Erfolg der Behandlung prüfen. Er wird Wirkungen und Nebenwirkungen beobachten und entscheiden, ob und in welcher Art die Behandlung fortgeführt wird. [Mehr zur medikamentösen Behandlung der Alzheimer-Demenz]
Medikamente können auch sinnvoll und notwendig sein, wenn weitere Erkrankungen, beispielsweise Durchblutungsstörungen des Gehirns, vorliegen, was bei Alzheimer-Patienten häufig der Fall ist. Begleiterkrankungen wie Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, eine Zuckerkrankheit oder eine Depression können die Alzheimer-Krankheit weiter verschlechtern und sollten behandelt werden.
Depressionen, Aggressionen, Angst, Feindseligkeit oder Unruhe sind Erscheinungen, die bei fast jedem Patienten im Verlauf seiner Erkrankung auftreten und häufig für die Angehörigen belastender sind als die nachlassenden geistigen Fähigkeiten. Es gibt wirksame Medikamente, die bei psychischen Störungen helfen können, beispielsweise Antidepressiva oder Neuroleptika, die der Facharzt für Psychiatrie im Bedarfsfall verordnet. [Mehr zur Behandlung von Begleitproblemen]
Andere Behandlungsformen
Zur Behandlung gehören auch andere Maßnahmen, wie Alltagstraining oder eine Verhaltenstherapie. Sie sollen die Situation des Patienten, seiner Angehörigen und Betreuer verbessern. Besonders wichtig ist es, vorhandene Fähigkeiten des Betroffenen und seine Ausdrucksmöglichkeiten zu fördern und Begleiterscheinungen der Krankheit zu lindern. [Mehr zur Behandlung ohne Medikamente]