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Für Betroffene: Tipps zur Tagesbewältigung

Es kann sein, dass Sie gerade zu Beginn ihrer Erkrankung deutlich bemerken, wie Ihr Gedächtnis Sie im Stich lässt. Sie vergessen vielleicht Gegenstände, fühlen sich hilflos, reagieren mit Ärger oder Niedergeschlagenheit und ziehen sich zurück.

Das muss nicht sein!

Hier einige Tipps, wie Sie Ihren Alltag besser bewältigen können:

  • Seien Sie geduldig mit sich. Ihre Krankheit wirkt sich auf viele Fähigkeiten aus. Seien Sie nicht zu hart zu sich. Akzeptieren Sie Hilfe, wenn sie angeboten wird und fragen Sie danach, wenn Sie sie brauchen.
  • Empfinden Sie es nicht als peinlich, andere nach Erklärungen zu fragen oder Sie zu bitten, Dinge zu wiederholen. Sagen Sie einfach, Sie hätten ein Gedächtnisproblem.
  • Schreiben Sie sich Dinge auf, führen Sie ein Tagebuch, eine Liste von Dingen, die zu erledigen sind, ein Verzeichnis, um Dinge wieder zu finden.
  • Legen Sie wichtige Dinge wie z. B. Schlüssel, Geldbeutel, Brillen, dritte Zähne immer an denselben Ort. Schreiben Sie sich im Verzeichnis auf, wo Sie diese Dinge immer hinlegen.
  • Betreiben Sie Sport, bewegen Sie sich. Gehen Sie regelmäßig an die frische Luft und essen Sie vernünftig.
  • Bleiben Sie aktiv bei Dingen, die Ihnen Spaß machen, wie z. B. Ihren Hobbys. Musik, Zeichnen, Sport, Gartenarbeit - Beispiele für Dinge, mit denen Sie sich länger aktiv halten können.
  • Sprechen Sie auch mit anderen, bei denen kürzlich Alzheimer diagnostiziert wurde.