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Hilfen zum Stressabbau
10 Tipps gegen Betreuungsstress
Kümmern Sie sich so früh wie möglich um eine gesicherte Diagnose
Je früher Sie wissen, womit Sie es zu tun haben, desto besser können Sie sich darauf vorbereiten. Einige Demenzsymptome sind im Übrigen durchaus behandelbar.
Informieren Sie sich über die Krankheit und mögliche Hilfen, die Ihnen zur Verfügung stehen
Lernen Sie "Pflegen"
Alzheimer-Gesellschaften können Ihnen dabei helfen, sich bestimmte Fähigkeiten anzueignen, die Sie brauchen, um z. B. mit Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen oder körperlichen Problemen des Patienten fertig zu werden.
Fragen Sie nach Unterstützung in der Familie, bei Freunden und Bekannten, oder suchen Sie nach Unterstützung durch Selbsthilfegruppen
Kümmern Sie sich auch um sich selbst
Die Pflege kann in späten Stadien eine so große Belastung darstellen, dass Sie vergessen regelmäßig zu schlafen, zu essen oder Sport zu betreiben.
Weitere Tipps ...Halten Sie den Stress im Zaum
Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Yoga oder Progressive Muskelrelaxation tragen zum Abbau von Stress bei. Manche Alzheimer-Gesellschaften bieten "Entlastungswochenenden" an.
Akzeptieren Sie Veränderungen
Die Alzheimer-Krankheit ist eine fortschreitende Krankheit und der Pflegeaufwand nimmt mit der Zeit zu. Informieren Sie sich frühzeitig über Möglichkeiten der pflegerischen Unterstützung.
PflegeversicherungsleistungenBeginnen Sie frühzeitig mit der finanziellen Planung und rechtlichen Überlegungen
Seien Sie realistisch
Die Alzheimer-Krankheit ist bislang nicht heilbar und das Fortschreiten unausweichlich. Viele Dinge, die passieren, können Sie nicht beeinflussen. Aber Ihre Pflege macht den Unterschied. Und neben der Trauer um Verlorenes muss auch die Erinnerung an die positiven Momente stehen.
Verzeihen Sie sich
Sie sind auch nur ein Mensch. Sie verlieren die Geduld, machen Fehler, reagieren ungerecht. Und dennoch tun Sie Ihr Bestes. Ihr Angehöriger braucht Sie und Sie sind für ihn da. Und wenn er könnte, würde er Ihnen danken!