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Mitteilung vom 20.07.2009
Alzheimer nicht einfach hinnehmen
Die Alzheimer-Hilfe setzt sich für Betroffene und deren Angehörige ein
Zuerst war es die Telefonnummer, die ihrer Mutter nicht mehr einfiel, dann wurde es für sie plötzlich schwer, die Knöpfe des Mantels zu schließen – doch als Annemarie eines Tages sah, wie ihre Mutter die Schuhe in den Kühlschrank stellte, kamen die Sorge und die Angst. War es nur reine Schusseligkeit und Zerstreutheit im Alter oder zeigten sich hier bereits die ersten Anzeichen für die Alzheimer-Demenz? Die Diagnose Alzheimer ist für den Betroffenen und für die Familie ein Schock: Wie geht man in Zukunft mit dem Erkrankten um? Welche Konsequenzen müssen rechtlich und finanziell getragen werden? Welche Entscheidungen müssen im Namen des Erkrankten und der Familie getroffen werden? Mit diesen und anderen Fragen sehen sich die Angehörigen plötzlich konfrontiert. Unterstützung, Orientierung und qualifizierten Rat finden sie bei der Alzheimer-Hilfe. Eine Initiative, die mit umfangreichen Informationsmaterialien eine hilfreiche Anlaufstelle für Ratsuchende ist. Denn die Alzheimer-Demenz ist keine Erkrankung, die man einfach hinnehmen muss.
Halt geben
Die Alzheimer-Hilfe ist eine Initiative der Unternehmen Eisai und Pfizer und setzt sich seit zehn Jahren für von der Alzheimer-Demenz Betroffene und deren Angehörige ein. Mit umfangreichem Informationsmaterial, der Homepage www.alois.de sowie einer Hotline klärt die Alzheimer-Hilfe über die Erkrankung auf und bietet bei sämtlichen Fragen Beistand und Rat. Allein in Deutschland leben über eine Million Menschen, die an Demenz leiden. Nicht nur die Betroffenen, sondern auch ihre Angehörigen stehen nach einer Diagnose vor großen Herausforderungen. Genau hier setzt die Alzheimer-Hilfe an und klärt über die Krankheit auf. Darüber hinaus möchte die Initiative Menschen für die Alzheimer-Demenz sensibilisieren. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, da durch die richtige medikamentöse Therapie das Fortschreiten der Krankheitssymptome für einige Zeit aufgehalten werden kann. Für die Angehörigen bedeutet das: Sie gewinnen wertvolle Lebenszeit mit einem geliebten Menschen.
Rat und Beistand bieten
Über die Alzheimer-Hilfe können Betroffene zahlreiche Informationen sowie Listen von Memory-Kliniken und Gedächtnisambulanzen in ihrer Nähe anfordern. Auch die Angehörigen werden speziell berücksichtigt: Regionale Patienten-Informationsveranstaltungen und das Memory Mobil, welches jährlich mehr als 30 Städte besucht, klären vor Ort über aktuelle Therapiemöglichkeiten, Betreuungs- und Pflegeangebote auf. Darüber hinaus bietet der direkte Kontakt zu anderen Angehörigen einen wichtigen Informationsaustausch, der auch emotional für die Beteiligten eine große Stütze sein kann. Mehr Informationen sowie die Termine für das Memory Mobil gibt es auch auf www.alois.de.
Weitere Informationen der Alzheimer-Hilfe
Kostenloses Informationsmaterial, wie Broschüren und Faltblätter, kann direkt bei der Alzheimer-Hilfe, Postfach 2249 in 64533 Mörfelden-Walldorf oder über die Alzheimer-Hilfe Info-Hotline: 0180 - 33 666 33 angefordert werden (EUR 0,09 pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen).
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