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Wer kann erkranken?
Nach heutigem Stand der Forschung gibt es eine Reihe an Faktoren, die die Entwicklung einer Alzheimer-Krankheit begünstigen. Es wird angenommen, dass eine Kombination verschiedener Faktoren die Entwicklung der Krankheit begünstigt. Dabei ist die Bedeutung einzelner Faktoren für den Ausbruch von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Nicht nur ein Problem des höheren Alters
Das Risiko an Alzheimer zu erkranken steigt mit dem Lebensalter. Die Alzheimer-Krankheit tritt zwar bevorzugt bei Personen im Alter von über 70 Jahren auf, kann aber auch Menschen um das 50. Lebensjahr betreffen. Möglicherweise beeinflusst die im Alter verstärkt auftretende Arteriosklerose die Entstehung der Krankheit.
Was trägt außerdem zur Entwicklung der Alzheimer-Krankeit bei?
Die Ursache der Krankheit ist – bis auf sehr wenige Fälle, die direkt vererbt werden - noch nicht vollständig geklärt. Doch hat die Forschung einige Faktoren identifiziert, die den Ausbruch der Erkrankung begünstigen.
Veranlagung
Das Alzheimer-Risiko ist erhöht, wenn Angehörige an einer Demenz oder an einer Erkrankung leiden, die mit einem Hirnabbau verbunden ist.
Bei Alzheimer-Patienten findet sich häufiger eine bestimmte Veränderung eines Eiweißstoffs im Blut, des Apolipoproteins E4 (ApoE4). Es begünstigt die typischen Ablagerungen im Gehirn der Erkrankten. Aus dem Vorhandensein der ApoE4-Variante lässt sich allerdings nicht vorhersagen, ob die Erkrankung im Einzelfall tatsächlich ausbrechen wird.
Kopfverletzung
Es gibt Hinweise darüber, dass Personen nach schweren Kopfverletzungen ein höheres Risiko tragen, an Alzheimer zu erkranken.