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Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen des Gehirns

Viele ältere Menschen leiden an Durchblutungsstörungen des Gehirns. Nicht selten treten sie zum ersten Mal plötzlich in Erscheinung, beispielsweise im Rahmen eines Schlaganfalls. Ungefähr ein Fünftel aller Personen, die einen Schlaganfall erleiden, entwickeln eine Demenz.

Ursachen

Am häufigsten führt eine "Gefäßverkalkung" (Atherosklerose) zur Verengung von Blutgefäßen und nachfolgend zu einer Durchblutungsstörung von Bereichen des Gehirns. Solche Gefäßveränderungen können behandelbar sein, wenn ihnen beispielsweise ein Bluthochdruck, eine Zuckerkrankheit oder erhöhtes Cholesterin zugrunde liegen. Aufhören zu rauchen, Gewicht abnehmen und mehr körperliche Bewegung stellen weitere, elementare Bausteine der Behandlung und Vorbeugung dar.

Unterschied zur Alzheimer-Krankheit

  • Die Alzheimer-Krankheit beginnt schleichend, die durch Durchblutungsstörungen hervorgerufene Demenz (vaskuläre Demenz) in der Regel plötzlich.
  • Während die Alzheimer-Krankheit chronisch fortschreitet, verlaufen Durchblutungsstörungen wechselhaft. An einem Tag fühlt sich der Betroffene besser und klarer, an einem anderen Tag schlechter.
  • Die geistige Leistungsfähigkeit bei Patienten mit vaskulärer Demenz kann lange stabil sein und verschlechtert sich üblicherweise abrupt (z. B. nach einem Schlaganfall). Die geistigen Schwächen bei der Alzheimer-Demenz verschlechtern sich schleichend und kontinuierlich.