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Leben in der Vergangenheit

Die Erinnerung an lang zurückliegende Eindrücke ist bei der Alzheimer-Krankheit meist viel besser erhalten als die Fähigkeit, neue Informationen zu speichern.
Als Folge davon kann es z. B. vorkommen, dass der Patient seine frühere Wohnung oder seine Eltern sucht oder zu seinem früheren Arbeitsplatz gehen will. In gewisser Weise lebt der Patient dann in einer anderen Welt als Sie. Es kann sehr schwer sein, diese beiden Welten miteinander in Einklang zu bringen. Sie dürfen nicht erwarten, dass der Patient seinen Standpunkt aufgibt.

Tipps

  • Erkennen Sie die subjektive Sichtweise des Patienten als die für ihn zutreffende an. Versuchen Sie nicht, ihn unter allen Umständen zu korrigieren.
  • Versuchen Sie sich in die Welt des Patienten zu begeben und nicht, ihn in Ihre Welt zurückzuholen.
  • Suchen Sie für das aktuelle Problem eine Lösung, die auch in die subjektive Welt des Patienten hineinpasst.
  • Wenn der Patient beispielsweise zur Arbeit gehen will, kann es sinnvoll sein zu sagen, er werde heute erst später erwartet.
  • Lenken Sie den Patienten ab.