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Sexualität

Die Alzheimer-Krankheit beeinflusst stark die Beziehung zweier Menschen. Es ist ganz natürlich, wenn Sie schon am Anfang der Krankheit den Wunsch Ihres erkrankten Partners nach sexuellem Kontakt als unpassend und belastend empfinden. Machen Sie sich deswegen keine Vorwürfe. Halten Sie sich vor Augen, dass sein sexuelles Verlangen auch einen Wunsch nach Nähe, Geborgenheit und Angenommensein bedeutet. Diesen Wunsch können Sie in jedem Fall erfüllen.

Das sexuelle Erleben des Patienten ist im Übrigen meist ganz normal. Erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium kann es zu einer Enthemmung sexueller Impulse kommen. Sie äußert sich beispielsweise in einem unangemessen offenen sexuellen Verhalten Ihnen oder anderen Menschen gegenüber.

Tipps

  • Geben Sie dem Patienten Zärtlichkeit, zum Beispiel durch Umarmungen, Streicheln, Massage, Halten der Hand, warme Bäder, sanfte Worte.
  • Lenken Sie den Patienten ab.
  • Es kann zweckmäßig sein, in getrennten Zimmern zu schlafen.