Inhalt

Schlafstörungen

Im mittleren Krankheitsstadium kann es zu Verschiebungen oder sogar zur völligen Umkehr des Tag-Nacht-Rhythmus kommen. Zum einen kann die innere Uhr des Patienten aus dem Takt geraten, zum anderen kann seine Beziehung zu äußeren Zeitgebern (Uhr, Tageslicht, Zeit gebundene Handlungen anderer Menschen wie Frühstücken oder Spazieren gehen) immer mehr verloren gehen.
Die Zeitverschiebung führt beispielsweise dazu, dass der Patient nachts hellwach ist, in der Wohnung herumgeht und im Kühlschrank nach etwas Essbarem sucht.

Tipps

  • Sorgen Sie für ausreichende Aktivität während des Tages.
  • Halten Sie den Patienten davon ab, tagsüber zu häufig ein Nickerchen zu machen.
  • Richten Sie ein gleich bleibendes Ritual des Zubettgehens ein.
  • Machen Sie das Zubettgehen zu einem angenehmen Ereignis des Tages.
  • Bei hartnäckigen Schlafstörungen, die auch Sie wach halten und Ihnen dadurch Kraft rauben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eine medikamentöse Behandlung. Denken Sie bitte auch daran, dass ein normaler Schlafrhythmus für Sie genauso wichtig ist wie für den Patienten. Deshalb kann auch eine räumliche Trennung während der Nacht eine Lösung sein, falls sich das in der Wohnung einrichten lässt.