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Personenverkennung

Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium kann die Fähigkeit von Alzheimer-Patienten eingeschränkt sein, vertraute Gesichter zu erkennen. In diesem Fall wird der Patient Sie mit einem falschen Namen ansprechen, Sie für seine Mutter oder für seinen Vater halten. Für viele Angehörige ist das eine sehr schmerzliche und kränkende Erfahrung.

Es kann auch vorkommen, dass der Patient sein eigenes Spiegelbild nicht erkennt, sich davor fürchtet oder in heftigen Streit damit gerät.

Tipps

  • Wenn Sie mit einer anderen Person verwechselt werden, ist auch dies ein Versuch des Patienten, eine unübersichtliche und ängstigende Situation zu deuten. Ihr Anblick hat in seinem Gedächtnisspeicher eine bestimmte Erinnerung geweckt. Vielleicht ist es möglich, von dieser Erinnerung aus eine Brücke in die Gegenwart zu schlagen.
  • Als Mutter oder Vater werden Sie vermutlich deswegen angesprochen, weil Sie im Erleben des Patienten einen ähnlich wichtigen Platz einnehmen. Behandeln Sie diese Rolle als die entscheidende Realität und korrigieren Sie nicht unnötig.
  • Wenn der Patient sich vor seinem eigenen Spiegelbild fürchtet, entfernen Sie den Spiegel oder decken Sie ihn ab.