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Toilette

Im mittleren Stadium treten bei vielen Alzheimer-Patienten Probleme auf, wenn sie die Toilette aufsuchen müssen:

  • Sie haben Schwierigkeiten, die Toilette rechtzeitig aufzusuchen.
  • Sie finden die Toilette im Haus nicht.
  • Sie haben Probleme, den Toilettendeckel anzuheben oder die Spülung zu betätigen.
  • Sie kommen mit ihrer Kleidung nicht zurecht.

Andererseits können Harnwegsinfekte, die bei älteren Menschen häufig sind, zu einem verstärkten und häufigen Harndrang führen. Zu einer Störung der Kontrolle von Blase und Darm kommt es meist erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium.

Tipps

  • Achten Sie darauf, dass der Patient genügend Ballaststoffe und Flüssigkeit zu sich nimmt. Eine Trinkmenge von 1,5 Litern am Tag sollte eingehalten werden.
  • Schränken Sie die Flüssigkeitszufuhr abends ein.
  • Die Toilette muss leicht zu finden sein. Bringen Sie ein gut erkennbares Schild an und sorgen Sie für nächtliche Beleuchtung.
  • Erinnern Sie den Patienten daran, die Toilette in regelmäßigen Abständen aufzusuchen.
  • Achten Sie auf Signale der Körpersprache, in denen sich ein erforderlicher Besuch der Toilette ankündigt.
  • Überprüfen Sie, ob die Verschlüsse an der Kleidung leicht zu öffnen sind.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Probleme und veranlassen Sie eine Untersuchung zum Ausschluss einer Harnwegsinfektion.
  • Verwenden Sie Inkontinenz-Vorlagen. Der behandelnde Arzt kann ein Rezept dafür ausstellen.
  • Vermeiden Sie die Anlage eines Blasenkatheters so lange wie möglich.