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Kleidung

Das Bild zeigt einen Mann, der sein Hemd zuknöpft. Im mittleren Stadium der Krankheit haben viele Alzheimer-Patienten Schwierigkeiten, sich selbstständig an- und auszuziehen. Auch das regelmäßige Wechseln und Reinigen der Kleidung kann Schwierigkeiten bereiten.
Auch hier ist Eigenständigkeit wichtiger als perfektes Aussehen. Bemühen Sie sich darum, dass der Patient möglichst lange alleine zurechtkommt. Vereinfachen Sie die Kleidung und erleichtern Sie den Umgang damit, bevor Sie beginnen, das An- und Auskleiden selbst zu übernehmen.

Tipps

  • Legen Sie dem Betroffenen die Kleidungsstücke in der Reihenfolge zurecht, in der er sie anziehen soll.
  • Wählen Sie Kleidungsstücke mit einfach zu öffnenden Verschlüssen. Reißverschlüsse oder Klettverschlüsse sind besser als Knöpfe.
  • Die Schuhe des Patienten sollten bequem, Halt gebend, rutschfest und einfach an- und auszuziehen sein.
  • Versuchen Sie, den Patienten spielerisch durch die einzelnen Schritte des An- und Auskleidens zu führen.
  • Wenn der Patient verschmutzte Kleidungsstücke immer wieder anziehen will, entfernen Sie diese unauffällig und legen sie in sauberem Zustand wieder zurück.
  • Wenn die Krankheit das Stadium erreicht, in dem sich der Patient trotz aller gut gemeinter Hilfestellungen nicht mehr selbstständig an- und auskleiden kann und Sie diese Aufgaben übernehmen müssen, treten nicht selten unerwartete Schwierigkeiten auf. Viele Patienten sind gerade über diese Art der Hilfestellung äußerst empört und wehren sich heftig dagegen.
  • Denken Sie bitte wieder daran: Das Selbstgefühl und der Stolz eines Erwachsenen sind nicht mit der Erfahrung vereinbar, von einem anderen Menschen an- oder ausgezogen zu werden.
  • Ein großes Maß an Einfühlungsvermögen und Erfindungsreichtum sind erforderlich, um mit diesem Problem zurechtzukommen.