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Schwierigkeiten im Alltag

Die Alzheimer-Krankheit bedeutet für den Betroffenen einen allmählichen Verlust der Eigenständigkeit und macht ihn zunehmend von Ihnen, dem Angehörigen, abhängig. Durch Ihr Verhalten können Sie ihm ein Höchstmaß an geistiger und körperlicher Leistungsfähigkeit ermöglichen und damit seine Lebensqualität möglichst gut erhalten.

Es ist nicht einfach ...

Es ist nicht einfach, mit der Alzheimer-Krankheit umzugehen. Mit zunehmender Hilfsbedürftigkeit müssen oftmals auch übliche Schwellen des Schamgefühls überschritten werden. Damit umzugehen erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen.

Das Leben mit der Krankheit beansprucht auch viel Kraft. Vielleicht haben Sie bisher die Erfahrung gemacht, dass Ihnen niemand wirklich die Hilfe geben kann, die Sie sich wünschen würden. So sind Sie häufig auf sich allein gestellt und müssen selbst nach Möglichkeiten suchen, genügend Kraft für das Leben mit der Krankheit zu tanken.

Am ehesten werden Sie von Menschen verstanden, die selbst als Angehörige betroffen sind. Selbsthilfegruppen kennen vielleicht schon eine Lösung für die Probleme, mit denen Sie gerade kämpfen und können ihre Erfahrungen an Sie weitergeben.

Nachfolgend sind einige Lebensbereiche aufgeführt, die im Alltag für Erkrankte und Pflegende Schwierigkeiten darstellen können. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie damit umgehen können.

Eigenständigkeit

Auch für den Alzheimer-Kranken ist es wichtig, sein Leben möglichst selbstständig bewältigen zu können. Daher sollte dem Betroffenen bei der Bewältigung von Aufgaben geholfen, die Aufgaben jedoch nicht abgenommen werden. Mehr ...

Körperpflege

Ermuntern Sie den Erkrankten, die gewohnte Körperpflege aufrecht zu erhalten. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium kann es allerdings geschehen, dass sich der Patient nicht mehr alleine wäscht oder nur noch Ansätze der erforderlichen Handlungen durchführt. Mehr ...

Unsichere Bewegungen

Im mittleren Krankheitsstadium können erste Veränderungen der Bewegungsabläufe, z. B. beim Gehen oder Aufstehen zutage treten. Daher sind einige Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll, die die Gefahr von Stürzen, Unfällen und damit von Verletzungen mindern. Mehr ...

Mahlzeiten

Bei Alzheimer-Kranken können mit der Zeit unterschiedlichste Schwierigkeiten bei den Mahlzeiten und der Nahrungsaufnahme auftreten. Sie reichen von Änderungen des Essverhaltens, Problemen im Umgang mit Besteck bis hin zu Schluckstörungen.

Wie bei anderen Schwierigkeiten im Alltag gilt es die Eigenständigkeit des Betroffenen möglichst lange aufrechtzuerhalten. Mehr ...

Kleidung

Im mittleren Stadium der Alzheimer-Krankheit treten bei vielen Patienten Schwierigkeiten auf, sich selbstständig anzukleiden und auszuziehen. Es kann auch sein, dass sie nicht mehr daran denken, ihre Wäsche regelmäßig zu wechseln. Auch hier ist wichtig, dass der Erkrankte so lange wie möglich alleine zurechtkommt. Mehr ...

Toilette

Die Alzheimer-Krankheit kann auf mehrfache Weise zu Schwierigkeiten mit den Körperausscheidungen führen: Betroffene finden die Toilette nicht, sie haben Schwierigkeiten rechtzeitig zur Toilette zu kommen oder die Handhabung der Toilette fällt ihnen schwer. Wenige einfache Tricks können Abhilfe schaffen.
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Kontrolle von Blase und Darm

Im späteren Krankheitsverlauf kann es vorkommen, dass Patienten ihre Blase und ihren Darm nicht mehr kontrollieren können. Manche Ursachen sind dabei durchaus behandelbar. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Probleme, die im Zusammenhang mit der Entleerung von Blase und Darm auftreten. Mehr ...