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Was tun, wenn die Bewegungen unsicher werden?
Im mittleren Krankheitsstadium können erste Veränderungen der Bewegungsabläufe auftreten, z. B. in Form eines kleinschrittigen und unsicheren Gangs. Zusammen mit einer Fehleinschätzung von Entfernungen und räumlichen Verhältnissen sowie langsameren Reaktionszeiten erhöht die Gangunsicherheit die Gefahr schwerer Stürze.
Im fortgeschrittenen Stadium verlieren die Patienten allmählich die Kontrolle über ihre Körperhaltung.
Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Sicherheit des Patienten in der Wohnung zu erhöhen und einer Sturzgefahr vorzubeugen:
Tipps: Sicheres Gehen
- Bringen Sie auf Treppen rutschsichere Auflagen an und sorgen Sie für ein durchgehendes Geländer.
- Entfernen Sie Schwellen, an denen eine Stolpergefahr besteht, beispielsweise durch Anbringen kleiner Rampen.
- Entfernen Sie lose Teppiche, die einen Sturz provozieren können.
- Montieren Sie stabile Haltegriffe im Bad und auf der Toilette.
- Sorgen Sie überall für gute Beleuchtung.
- Vermeiden Sie für den Erkrankten enge oder mit Leder besohlte Schuhe.
- Richten Sie die Wohnung so ein, dass der Patient immer etwas zum Festhalten findet, wenn er sich von einem Zimmer in ein anderes bewegt.
- Besprechen Sie mit Ihrem Arzt die Möglichkeit der Verordnung von Krankengymnastik, um das Gehen zu üben, die Körperhaltung zu korrigieren und Gelenksversteifungen zu vermeiden.
- Besorgen Sie einen Dreipunktstock oder Gehwagen anstatt eines einfachen Gehstockes.
- Seien Sie geduldig. Wenn Sie mit dem Patienten gemeinsam gehen, schlagen Sie ein langsames Tempo ein, so dass er leicht folgen kann.
Tipps: Aufstehen und Hinlegen
- Auch wenn der Patient Schwierigkeiten damit bekommt, ohne fremde Hilfe aus dem Bett oder ins Bett zu gelangen, gibt es hilfreiche Maßnahmen:
- Sorgen Sie dafür, dass das Bett nicht zu hoch oder zu tief ist.
- Beschaffen Sie ein Bett, das für die Krankenpflege geeignet ist. Es erleichtert Ihnen, dem Erkrankten beim Aufstehen und beim Zubettgehen zu helfen. Der Arzt kann Ihnen dafür ein Rezept ausstellen, so dass die Krankenkasse die Kosten trägt.
- Stellen Sie einen bequemen, ausreichend hohen Sessel mit stabilen Armlehnen neben das Bett.
- Selbst bei ausgeprägten Störungen des Gleichgewichts können Sie durch entsprechende Hilfen die selbstständige Bewegungsfähigkeit des Patienten aufrechterhalten.