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Betreuung zu Hause

Viele Gründe sprechen dafür, einen Angehörigen, der an der Alzheimer-Krankheit leidet, zuhause zu pflegen. Auch können die hohen Kosten eines Pflegeheimes (ca. 1.000 bis 3.000 EUR monatlich) dabei eine Rolle spielen.

Allerdings erfordert eine Pflege zu Hause physisches und psychisches Durchhaltevermögen und ist nur mit Unterstützung anderer und nicht zuletzt mit entsprechenden finanziellen Rücklagen möglich.

Sie sollten sich daher vor der Entscheidung für oder gegen eine Pflege zu Hause einige Punkte vor Augen führen.

Wie immer Sie sich auch entscheiden, bedenken Sie, dass Sie möglicherweise Ihre Entscheidung neu überdenken müssen, wenn sich im Verlauf der Krankheit manche Anforderungen ändern werden.

Kosten

  • Muss der Arbeitsplatz aufgegeben oder die Anzahl der Arbeitsstunden vermindert werden, um den Angehörigen zu pflegen?
  • Was kosten eine Tagesstätte, Haushaltshilfe, Nachtschwester, Tagesbetreuung durch einen Pflegedienst, Essen auf Rädern?
  • Wie viel der Kosten übernehmen die Pflegeversicherung und die Krankenkasse?
  • Welche Kosten fallen im Vergleich dazu für ein Pflegeheim an?

Sonstige Voraussetzungen

  • Der Pflegebedürftige könnte im Verlauf der Krankheit eine Neigung zum ziellosen Umherwandern entwickeln oder sich außerhalb des Hauses verirren: Kann das Haus oder die Wohnung so gesichert werden, dass sich der Pflegebedürftige nicht verletzt?
  • Sind zusätzliche Zimmer für eine Nachtschwester vorhanden?
  • Sind Sie als Pflegeperson körperlich in der Lage, den Alzheimer-Kranken beim Baden und Toilettengang behilflich zu sein?